


von links: Raffaella Diana, Logopädin, im Gespräch mit Dr. Klaus Eichhorn, stv. Klinikdirektor HNO, Universitätsklinikum Bonn, sowie Sandra Windgätter. Der Moment steht exemplarisch für den engen fachlichen und zugleich persönlichen Austausch beim CI-Sommerfest 2026. Der Sohn von Sandra Windgätter wurde im vierten Lebensjahr mit Cochlea-Implantaten versorgt, weshalb sie sich selbst aktiv im Vereinsleben engagiert. Die Familie ist seit vielen Jahren eng mit dem Bonner CI-Treff verbunden.

Grit Böhnisch (rechts), aktiv im DSB-Ortsverein sowie im DSB-Vorstand NRW, prägte das CI-Sommerfest 2026 maßgeblich als zentrale Ansprechpartnerin am Empfang. Sie begrüßte die Gäste persönlich und begleitete den gesamten Nachmittagsverlauf mit großem Engagement, stand durchgehend für Fragen zur Verfügung und trug damit wesentlich zur offenen und herzlichen Atmosphäre der Veranstaltung bei. Ihr kontinuierlicher Einsatz unterstreicht ihre wichtige Rolle innerhalb der CI-Community und des Bonner CI-Treffs.

Familie Diana genoss gemeinsam das Sommerfest des Bonner CI-Treffs.

Anja Bernoth, SSD-Vertreterin der DCIG, und Prof. Sebastian Strieth. Das Motto der bundesweiten CI-Woche 2026 lautet: „Mono ist nicht genug – wenn ein Ohr nicht ausreicht“.

Christian Curiel y Gonzalez (links) informierte für die Firma Cochlear über aktuelle Entwicklungen in der Implantat-Technologie.

Auch Advanced Bionics präsentierte aktuelle Hörimplantat-Lösungen und stand den Gästen für Fragen zur Verfügung. (Benjamin Bergjürgen, links und Professor Strieth)

Florian Krieger von MED-EL (links) mit der Familie Strieth am Informationsstand des Unternehmens.

Dr. Klaus Eichhorn berät eine CI-interessierte Familie und beantwortetet Fragen rund um moderne Hörimplantat-Versorgungen.

Hans Piel aus Bonn ist rechts mit einem Cochlea-Implantat sowie links mit einem Hörsystem versorgt, das an sein CI gekoppelt ist. Besonderer Blickfang ist seine Titan-Schmuck-Otoplastik.

Der kleine Adam wurde noch vor seinem ersten Lebensjahr beidseitig mit Cochlea-Implantaten von Prof. Dr. Sebastian Strieth versorgt. Beim Sommerfest bedankte sich die Familie persönlich für die erfolgreiche Behandlung und Begleitung.

Grillmeister Ulrich Naust aus Asbach, seit April 2026 selbst CI-Träger, sorgte für das leibliche Wohl der Gäste. Betreut wird er von der BECKER-Filiale in Puderbach.

Ulrich Naust (rechts), Grillmeister in Betreuung bei BECKER Hörakustik (Filiale Puderbach), gemeinsam mit Dan Hilgert-Becker, Hör-Implantat-Spezialist von BECKER Hörakustik, an der Grillstation des CI-Sommerfestes 2026. Neben der kulinarischen Versorgung stand auch hier der persönliche Austausch im Mittelpunkt – zwischen Versorgungserfahrung, Alltagsperspektiven und langjähriger Verbundenheit zur CI-Community.

Renate Hendricks, seit November 2025 CI-Trägerin, engagiert sich als Vorsitzende des Vereins Mädchenhaus Bonn e. V. und war Gast beim CI-Sommerfest 2026.

Fachlicher Austausch in entspannter Atmosphäre: Dr. Klaus Eichhorn, stellvertretender Klinikdirektor HNO, Universitätsklinikum Bonn (2. v. l.), im Gespräch mit Gästen des CI-Sommerfestes 2026. In einer sichtlich entspannten und familiären Atmosphäre nutzte er die Gelegenheit für einen nahbaren fachlichen Austausch mit Betroffenen und Angehörigen. Die offene Stimmung unterstreicht den besonderen Charakter der Veranstaltung, bei der medizinische Expertise und persönliche Begegnung eng miteinander verbunden sind.

Das gemeinsame Buffet mit zahlreichen selbst mitgebrachten Speisen gehört seit vielen Jahren zu den Höhepunkten des Sommerfestes.

Kreativprojekt „überdimensionaler Sprachprozessor aus Pappmaché“ Florian Krieger (MED-EL) und Lilia Zifle, Teamleitung Audio-verbale Therapie, Audiotherapeutin (DSB), HNO-Audiologieassistentin und Ausbilderin (AEVO), Universitätsklinikum Bonn, beim CI-Sommerfest 2026. Das von Lilia Zifle initiierte und betreute Mitmachprojekt zeigt einen überdimensionalen Sprachprozessor aus Pappmaché, der die Technik eines Cochlea-Implantats anschaulich und niedrigschwellig vermittelt.

Zum harten Kern des Organisationsteams gehört Hans-Josef Leiendecker (rechts). Der beidseitig mit Cochlea-Implantaten versorgte BECKER Hörbotschafter ist seit vielen Jahren federführend für die Bereitstellung des Kühlwagens verantwortlich. Im Bild v. l. n. r.: Dan Hilgert-Becker, Mitglied der Geschäftsführung von BECKER Hörakustik und Gründungsmitglied des Bonner CI-Treffs; in der vorderen Reihe Grit Böhnisch, aktiv im DSB-Ortsverein sowie im DSB-Vorstand NRW, Inge Timmermann, BECKER Hörgeräte und CI-Trägerin, Alexander Brühl, Hör-Implantat-Spezialist, BECKER Hörakustik, selbstbetroffener HG- und CI-Träger, sowie Patricia Lista, Audiotherapeutin, BECKER Hörbotschafterin; in der hinteren Reihe Lilia Zifle, Teamleitung Audio-verbale Therapie, Audiotherapeutin (DSB), HNO-Audiologieassistentin und Ausbilderin (AEVO), Universitätsklinikum Bonn, sowie Kevin Struß, Hör-Implantat-Spezialist, BECKER Hörakustik, selbstbetroffener beidseitiger CI-Träger. Gemeinsam stehen sie stellvertretend für das starke Netzwerk und das gelebte Miteinander innerhalb der CI-Community.
Sommerfest des Bonner Cochlea-Implantat-Treffs 2026 – Gemeinschaft, Information und Lebensfreude
Bei sommerlichen Temperaturen und in lebendiger, offener Atmosphäre folgten auch im Jahr 2026 über 250 Gäste der Einladung des Bonner CI-Treffs und BECKER Hörakustik zum traditionellen CI-Sommerfest. Die Veranstaltung hat sich längst als fester Bestandteil im Kalender der regionalen CI-Community etabliert und bot erneut einen umfassenden Rahmen für Austausch, Information und gemeinsames Erleben zwischen Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten und Interessierten.
Als Gastgeber begrüßte Dan Hilgert-Becker, Mitglied der Geschäftsführung von BECKER Hörakustik und langjähriger Unterstützer des Bonner CI-Treffs, die mehr als 250 Gäste. Gemeinsam mit Grit Böhnisch eröffnete er die Veranstaltung und dankte den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, Unterstützern und Familien, die das Sommerfest seit vielen Jahren mittragen. In seiner Begrüßung betonte er die besondere Bedeutung des persönlichen Austauschs innerhalb der CI-Community sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfe, Medizin, Therapie und Hörakustik.
Das diesjährige Sommerfest fand erneut im Rahmen der bundesweiten CI-Woche der Deutschen Cochlea Implantat Gesellschaft (DCIG) statt. Unter dem Motto „Mono ist nicht genug – wenn ein Ohr nicht ausreicht“ rückte die Aktionswoche 2026 insbesondere die einseitige Taubheit (Single Sided Deafness, SSD) und die damit verbundenen Herausforderungen im Alltag in den Fokus. Umso wichtiger war es den Organisatoren, die Perspektive der Betroffenen stärker einzubeziehen. Mit Anja Bernoth, SSD-Vertreterin der DCIG, war eine engagierte Ansprechpartnerin vor Ort, die das Thema aus eigener Erfahrung greifbar machte und zahlreiche Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und Fachleuten führte.
Das interdisziplinäre Miteinander war auch in diesem Jahr zentrales Element des Sommerfestes. Das CI-Team des Universitätsklinikum Bonn wurde von Klinikdirektor Prof. Sebastian Strieth angeführt und durch den stellvertretenden Klinikdirektor Dr. Klaus Eichhorn vertreten. Ergänzt wurde das medizinisch-therapeutische Spektrum durch die Audiotherapeutinnen Lilia Zifle und Sandra Busacker sowie die Logopädin Raffaella Diana und Audiotherapeutin Patricia Lista, die gemeinsam den engen fachlichen Austausch zwischen Klinik, Therapie und Versorgung eindrucksvoll unterstrichen.
Die starke Verbindung zwischen klinischer Expertise, Selbsthilfe und Hörakustik wurde zudem durch zahlreiche weitere Fach- und Netzwerkpartner sichtbar. So waren unter anderem Anja Bernoth als SSD-Vertreterin der DCIG sowie Grit Böhnisch aus dem DSB-Ortsverein und dem DSB-Vorstand NRW vor Ort und trugen zur inhaltlichen Vielfalt und zum intensiven Dialog innerhalb der CI-Community bei.
Seitens BECKER Hörakustik beteiligten sich neben Dan Hilgert-Becker als Mitglied der Geschäftsführung auch die Hör-Implantat-Spezialisten Alexander Brühl und Kevin Struß, die beide ihre persönliche Perspektive als selbst Betroffene in die Beratung und den Austausch einbrachten. Gemeinsam mit weiteren Mitarbeitenden und Netzwerkpartnern entstand so ein niedrigschwelliger und zugleich fachlich hochwertiger Rahmen für Gespräche rund um moderne Hörimplantat-Versorgung und Rehabilitation.
Ein besonderes Augenmerk galt auch in diesem Jahr den persönlichen Geschichten und Begegnungen. Die Teilnahme von Familien mit Kindern, darunter auch ein kürzlich in der Uniklinik Bonn versorgtes Kind mit Cochlea-Implantat, machte die Bedeutung frühzeitiger Versorgung und kontinuierlicher Begleitung besonders deutlich. Ergänzt wurde das Programm durch vielfältige Angebote für jüngere Gäste, die für Entlastung, Freude und ein familienfreundliches Umfeld sorgten.
Auch die langjährigen Industriepartner trugen maßgeblich zum Gelingen des Sommerfestes bei. Die drei Cochlea-Implantat-Hersteller Advanced Bionics, vertreten durch Benjamin Bergjürgen, Cochlear mit Christian González sowie MED-EL mit Florian Krieger waren nicht nur mit Informationsständen vor Ort, sondern unterstützten die Veranstaltung auch finanziell. Die Gäste nutzten die Gelegenheit, sich direkt mit den Herstellern auszutauschen und sich über aktuelle technische Entwicklungen, neue Prozessortechnologien und individuelle Versorgungsmöglichkeiten zu informieren. Die enge Zusammenarbeit zwischen Medizin, Hörakustik, Therapie, Selbsthilfe und Industrie ist seit vielen Jahren ein wesentlicher Bestandteil des Bonner CI-Sommerfestes und trägt maßgeblich zu dessen Erfolg bei.
Das CI-Sommerfest 2026 zeigte damit eindrucksvoll, wie wertvoll die enge Zusammenarbeit zwischen Universitätsklinikum Bonn, BECKER Hörakustik, Selbsthilfeorganisationen und der gesamten CI-Community ist. Es war ein Tag voller Austausch, fachlicher Tiefe und menschlicher Nähe, der die Bedeutung persönlicher Begegnungen für die Versorgung und Lebensqualität hörbeeinträchtigter Menschen nachhaltig unterstreicht. „Seit inzwischen mehr als 15 Jahren feiern wir gemeinsam dieses Sommerfest. Es erfüllt mich jedes Jahr aufs Neue mit Freude zu sehen, wie aus Betroffenen, Angehörigen, Fachleuten und Freunden eine starke Gemeinschaft entsteht. Genau diese Begegnungen machen den Unterschied“, erklärte Dan Hilgert-Becker.
